werkwert

Werkwert-Bewertungsbericht

Was steht in einem Werkwert-Bewertungsbericht? — Beispiel 2025

Ein Werkwert-Bewertungsbericht liefert Inhabern von Handwerksbetrieben in wenigen Minuten eine vollständige Wertindikation — kostenlos, ohne Interessenkonflikt. Er zeigt nicht nur einen Punktwert, sondern eine Wertspanne mit Ober- und Untergrenze, ein Risikoprofil und konkrete Empfehlungen zur Wertsteigerung.

Kurzantwort

Der Werkwert-Bewertungsbericht enthält vier Kernbereiche: (1) Wertspanne + Mittelwert auf Basis normalisiertem EBITDA und branchenspezifischem Multiple, (2) Risikoprofil mit den wichtigsten Wertabschlägen (Inhaber-Abhängigkeit, Klumpenrisiko, Mitarbeiterstabilität), (3) Wachstums- und Wertsteigerungs-Insights, (4) Financial-Tabelle mit EBITDA-Normalisierung. Alles kostenlos, in wenigen Minuten.

1. Wertspanne und Mittelwert

Der erste Abschnitt des Berichts zeigt die Wertspanne des Betriebs — nicht einen einzigen Punktwert, sondern eine Bandbreite (z. B. 480.000 € – 720.000 €) mit einem Mittelwert (600.000 €). Diese Bandbreite ergibt sich aus der Multiple-Bandbreite des Gewerks und der betriebsspezifischen Positionierung innerhalb dieser Bandbreite. Zusätzlich wird zwischen Enterprise Value (Gesamtwert des Betriebs) und Equity Value (voraussichtlicher Kaufpreis = Enterprise Value minus Netto-Verbindlichkeiten) unterschieden. Das ist die für den Verkäufer relevante Zahl.

2. Risikoprofil

Der Risikoprofil-Abschnitt bewertet die wichtigsten Wertabschlags-Faktoren auf einer Ampel-Skala (grün / gelb / rot):

  • Inhaber-Abhängigkeit: Wie viel Umsatz hängt direkt am Inhaber? (>70 % = rot, 40–70 % = gelb, <40 % = grün)
  • Kundenstamm-Konzentration: Klumpenrisiko — hängen mehr als 30 % des Umsatzes an einem einzigen Kunden?
  • Mitarbeiterstabilität: Fluktuation und Schlüsselpersonen-Risiko
  • Dokumentation: Gibt es klare Prozesse, ERP-System, Qualitätsmanagement?
  • Branchentrend: Wächst oder schrumpft der Markt?

3. Wachstums- und Wertsteigerungs-Insights

Der dritte Abschnitt zeigt konkrete Maßnahmen, die den Betriebswert in den nächsten 12–24 Monaten spürbar erhöhen können. Das sind keine generischen Empfehlungen — sondern auf das jeweilige Risikoprofil zugeschnittene Hinweise. Beispiel: Wenn die Inhaber-Abhängigkeit rot ist, empfiehlt der Bericht konkrete Schritte zur Delegation und Kundenübertragung. Jeder Insight enthält eine Schätzung des Hebels auf den EBITDA-Multiple — z. B. "Reduktion der Inhaber-Abhängigkeit unter 40 %: +0,3–0,5× auf den Multiple".

4. Financial-Tabelle mit EBITDA-Normalisierung

Der vierte Abschnitt enthält die vollständige Finanztabelle: Umsatz, EBIT, Abschreibungen, EBITDA (Rohwert) und normalisiertes EBITDA — mit ausgewiesener Normalisierung (Inhabergehalt-Korrektur, private Ausgaben, Sonderposten). Diese Tabelle ist die Grundlage aller Wertberechnungen und kann direkt in ersten Verkaufsgesprächen verwendet werden. Außerdem enthält der Bericht eine Vergleichstabelle mit den branchenspezifischen Multiples aller fünf relevanten Gewerke (SHK 4–6×, Elektro 4,5–6,5×, Heizung 4–6×, Klima 4,5–6,5×, Solar/PV 5–7×), damit der Inhaber die eigene Positionierung einordnen kann.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Werkwert-Bewertung?
Die Werkwert-Bewertung dauert in der Regel unter 10 Minuten. Nach Eingabe der wichtigsten Kennzahlen (Umsatz, EBITDA oder Jahresüberschuss, Inhabergehalt, Branche) wird der Bericht sofort generiert. Keine Wartezeit, keine Rückfragen — der Bericht ist direkt verfügbar.
Ist der Werkwert-Bericht für den Verkaufsprozess geeignet?
Ja. Der Werkwert-Bericht ist als Verhandlungsanker für erste Käufergespräche, für die Preisfindung im LOI und als Ausgangspunkt für die professionelle Due Diligence geeignet. Er ersetzt kein IDW-S1-Gutachten für gerichtliche Anlässe (Erbschaft, Scheidung), ist aber für den normalen M&A-Verkaufsprozess vollständig ausreichend.
Was kostet der Werkwert-Bewertungsbericht?
Der Werkwert-Bewertungsbericht ist vollständig kostenlos. Werkwert finanziert sich durch eine Success-Fee von 1 % auf den finalen Kaufpreis — nur bei erfolgreichem Abschluss. Es gibt keine Grundgebühr, kein Mandat und keine versteckten Kosten für die Bewertung.

Quellen

  • KERN/Saaler: Handwerks-M&A-Studie Deutschland 2024 — EBITDA-Multiples nach Gewerk
  • KfW Research: Unternehmensübergaben im Mittelstand 2025
  • Werkwert-Bewertungsdatenbank: Normalisierungs-Benchmarks Handwerk DE 2023–2025