werkwert

Methodik

Branchen-Multiples mit Adjustments, nicht Bauchgefühl.

Werkwert bewertet Handwerksbetriebe range-basiert: ein EBITDA-Multiple je Gewerk, angepasst an Größe, Marge, Region und Inhaber-Situation — mit Plausibilitäts-Check vor jeder Berechnung.

Drei Verfahren, gewichtet

Die Bewertung kombiniert ein EBITDA-Multiple-Verfahren als Anker mit einem Asset-Based-Floor (Substanzwert) und einer vereinfachten DCF-Plausibilisierung. Das Ergebnis ist eine Wertspanne mit Mittelwert, kein Scheingenauer Einzelwert.

  • EBITDA-Multiple — Branchen-Anker aus M&A-Vergleichsdaten
  • Asset-Based — Substanzwert als Untergrenze
  • DCF — Plausibilisierung der Ertragskraft

Branchen-Multiples (EBITDA)

Die Anker-Multiples basieren auf der KERN/Saaler-M&A-Studie für das deutsche Handwerk. Aktuell abgedeckt sind fünf Gewerke:

  • SHK: 4–6×
  • Elektro: 4,5–6,5×
  • Heizung: 4–6×
  • Klima: 4,5–6,5×
  • Solar / PV: 5–7×

Adjustments

Auf den Anker wirken Auf- und Abschläge: Betriebsgröße (Umsatz/Mitarbeiter), EBITDA-Marge, Unternehmensalter, Region und Stadt-Lage. So spiegelt die Spanne die konkrete Situation des Betriebs, nicht nur den Branchendurchschnitt.

Plausibilitäts-Check

Vor jeder Ausgabe prüft das System die Eingaben auf Konsistenz (z. B. Marge vs. Branche, Inhaberlohn vs. Umsatz). Unstimmige Konstellationen werden markiert statt stillschweigend verrechnet.